Montag, 15. Mai 2017

Sei glücklich! - Der Imperativ an dich selbst

Wenn man in der Vorlesung beginnt, abzuschalten, dann geht einem so einiges durch den Kopf; oder zumindest mir geht es so. Die Gedanken schweifen ab und sind so ganz und gar nicht mehr beim Thema. Heute mal eine etwas andere Geschichte, Gedanken zum Glücklichsein.

Aufrecht und zufrieden durchs Leben
gehen wie ein Erdmännchen?
Bin ich glücklich?, hab ich mich also in der Vorlesung gefragt - und wusste nicht 100%ig eine Antwort. Ich habe alles, was ich mir wünschen kann, aber oft strebt man nach mehr. Dieses ständige Streben nach mehr, das kann doch gar nicht glücklich machen, oder? Ist es mir dadurch verwehrt? Vielen geht es so, dass sie immer nur höher, weiter, schneller, besser sein wollen... Man hetzt Idealbildern hinterher, die es so nicht gibt, die Illusionen sind; setzen uns selbst unter Druck. Dies ist auch den Sozialen Medien geschuldet, die uns ständig die Chance geben, uns mit anderen zu vergleichen.
Ist Glücklichsein nicht gar eine Entscheidung? Natürlich gibt es gute und schlechte Momente, aber ich meine die Grundeinstellung und nicht noch mehr Druck, das "Glück endlich zu finden". Wer positiv in die Welt schaut und sich nicht immer selbst verurteilt, der lebt glücklicher, das glaube ich ganz fest.
Und wenn du beschließt, glücklich zu sein und aufhörst, nach dem Glück zu suchen, dann lässt sich das Leben viel leichter genießen und das "Glück" (nach dem so viele suchen) kommt von ganz allein.

Versuche es doch einmal, "beschließe" glücklich zu sein und schaue positiv auf die Welt. Ich musste schon oft die Erfahrung machen, dass man nicht immer alles so ernst, verbissen und negativ sehen sollte. Lass die Sonne in dir scheinen und das wirst du auch ausstrahlen. Manchmal muss man einfach nur "das Beste daraus machen", um eine tolle Zeit zu haben.
Deshalb bin ich überzeugt, dass uns dieser "Beschluss" hilft, zu einer positiveren und freundlicheren Grundeinstellung zu gelangen und zwar - und vor allem - mit uns selbst!

--- Wen das Thema "Zufriedenheit" mit sich selbst weitergehend interessiert, dem kann ich auf jeden Fall den Blog von Lucie Kallies empfehlen, den ich sehr gerne lese!! ---

Kommentare:

  1. Ich bin selten zufreiden - zumindest behauptet das mein Mann! Aber es stimmt schon, ich sollte viel mehr den Augenblick genießen als immer nur die nächste Aufgabe im Blick zu haben!

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    1. Es ist leider nicht so einfach, man sieht immer alles viel zu negativ! Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du bald wieder mehr den Augenblick fühlen kannst :) Mir hat z.B. der Film "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" geholfen, den Blickwinkel zu verändern!
      LG Katharina

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  2. Schöner Beitrag mit guter Erkenntnis. Man sollte sich meistens doch einfach auf die positiven Dinge konzentrieren, statt sich über die Kleinigkeiten zu beschweren, die nicht so gut laufen. Seit ich mir jeden Abend alles aufschreibe, was am Tag gut war, auch wenn es nur banale Dinge sind, gehe ich mit einer viel positiveren Einstellung an alles ran. Und wenn ich mitbekomme, was andere tolles können oder erreichen, dann motiviert es mich eher, auch etwas zu machen, statt mich deshalb schlecht zu fühlen :)

    Liebe Grüße!

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    1. Das finde ich total super, abends alles Gute vom Tag aufzuschreiben. Das habe ich auch schon versucht, aber ich halte es einfach immer nicht durch! Wie lange machst du das schon?
      Und wie du ganz richtig sagst: Sich mit anderen zu vergleichen, kann auch den positiven Effekt haben, dass man ganz neue Wünsche entwickelt! Das ist klasse, wenn du es dabei schaffst, dich nicht schlecht zu fühlen! Falls du noch einen Tipp hast, gern her damit :)
      Liebe Grüße, Katharina

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    2. Seit Mitte Juni, aber es gibt zwischendurch auch manchmal Tage, an denen ich einfach nicht daran denke oder schon im Bett liege, wenn es mir einfällt und ich dann nicht noch mal aufstehen möchte. Aber selbst dann denkt man eher an die positiven Dinge, einfach weil man es gewohnt ist :)

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    3. Das finde ich wirklich schön! Sollte ich mir wirklich mal angewöhnen :)

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