Freitag, 31. März 2017

Meine Lieblingstasse - eine Geschichte

Geschichten gibt es auch im Alltag! Im Rahmen einer Blogparade zum Thema Lieblingstassen möchte ich gerne die Geschichte hinter meiner (aktuellen) Lieblingstasse erzählen. Und das ist das gute Stück:
Meine Lieblingstasse ist eine handbemalte MILA "München"-Tasse, die ich auch dort gekauft habe. Ich habe noch ca. 6 andere Tassen, diese ist aber schon seit längerer Zeit mein Favorit. Ich finde Tassen, mit denen ich auch etwas verbinde, am besten, auch wenn ich mich nicht unbedingt als Tassen-Sammler bezeichnen würde. Da ich solche erinnerungsbezogenen Tassen gut finde, würde ich solche den Tassen, die "nur" kluge Sprüche drauf haben, oft vorziehen. Gerade deswegen ist diese Tasse genau richtig! Und als Becher hat sie auch eine schöne handliche Form, ist dabei aber auch nicht zu groß. 

Nun zur Geschichte: Vor ca. 2 Jahren habe ich für einen Monat in München in einer WG gewohnt, um dort ein (sehr sehr spannendes) Praktikum zu machen. Während dieser Zeit habe ich viel in München gesehen, war unter anderem bei 1860, beim Basketball und in der Philharmonie. Ich hatte wirklich vier tolle Wochen dort, in denen ich einiges über mich selbst gelernt sowie tolle neue Leute getroffen habe - und vor allem war es eine Zeit, in der man mal gesehen hat, wofür man überhaupt studiert. Man hat also endlich mal ein Ziel vor Augen bekommen, was einem später Spaß machen könnte. Außerdem war es eine tolle Erfahrung, wie man sich innerhalb so kurzer Zeit, mit den Gegebenheiten wie z.B. dem Netzfahrplan auseinandersetzen und sich zu eigen machen kann. Etwas, das man sich "selbst erschlossen hat" quasi.
Mir hat die Stadt unglaublich gut gefallen, sie ist sehr hübsch und ich mag Bayern, da ich dort schon oft im Urlaub war. Ich denke an diese Zeit immer gerne zurück und die Tasse, die ich mir dort als Andenken gekauft habe, hilft mir bei jedem Schluck, den ich daraus trinke, dabei!

ps. Diese handbemalten Tassen gibt es auch von vielen anderen Städten!

Donnerstag, 30. März 2017

2 Genres, die du dir einmal ansehen solltest!

Liest du immer im gleichen Genre? Oder liest du lieber querbeet?
Ich habe zwei Ideen, wie du deinen Genre-Horizont etwas erweitern kannst:

1. Sachbücher
Ja, es klingt langweilig. Aber wie bei fiktionalen Texten, gibt es eine Fülle an Themen, von denen dich bestimmt eines interessiert. Egal, ob Biografie, Naturwissenschaft, Religion oder Geschichte... es ist für jeden was dabei! Erst kürzlich bin ich "aus Versehen" in den Sachbuchabteilung meiner Lieblingsbuchhandlung gelandet und habe eine Vielzahl an spannenden Büchern entdeckt, sodass ich mich gar nicht mehr entscheiden konnte. Zwei Nachteile sind zwar, dass es zum einen oft SEHR dicke Schinken sind und zum anderen wirklich sehr abhängig vom Schreibstil des Autors ist, da es sonst schnell sehr trocken werden kann, aber die Mühe nach einem interessanten Buch lohnt sich. Der Nebeneffekt dabei ist noch die Wissenserweiterung, die aber nicht dabei im Vordergrund stehen sollte. Man muss sich auf das Thema einfach einlassen. Im Grunde nicht anders als bei fiktionalen Büchern, nur dass die "Geschichten" eben echt sind!

2. Mangas
Lassen sich schnell lesen (wie Comics) und sind teilweise wirklich toll gezeichnet. Sie können wirklich eine tolle Abwechslung zu dem großen Buchstabenmeer sein, dass ein "normales" Buch sonst mitsich bringt. Ich muss gestehen, dass ich bisher nur Pokémon-Mangas gelesen habe, aber diese haben mir wirklich gut gefallen. Probiert es doch einfach mal aus! Und auch hier gibt es eine riesige Bandbreite an verschiedenen Richtungen, durch die man sich lesen kann.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Und lasst mich gerne von euren Erfahrungen wissen!

Mittwoch, 29. März 2017

#shelfie - mein Bücherregal

Das ist mein Regal, naja zumindest eines davon. Es ist mein Zweitregal in meiner WG, der Rest meiner Schätze steht in der Heimat, da ich für alle leider nicht genügend Platz hier habe. Ich lade dieses #shelfie im Rahmen der Blogparade zum Thema Shelfiesunday von Lexa hoch. Es ist ein Expedit-Regal... von ihr wisst schon wo 😉, welches in meinem Zimmer als Raumteiler fungiert.
Es ist ein buntes Durcheinader aus Büchern, die ich besonders mag, und solchen, die ich noch lesen muss (also ein Teil meines Subs). Der Rest besteht aus Andenken/Geschenken/Mitbringeln (oben rechts) und DVDs. In den Kartons befinden sich - ebenfalls - DVDs und Postkarten.

Da die Masse an Büchern überschaubar ist, habe ich ehrlich gesagt auch kein System in der Sortierung. Ich hatte die Bücher mal nach Farben sortiert, aber - wie man unschwer erkennt - habe ich dies zur Zeit wieder aufgegeben. Das einzige, was deutlich werden dürfte, ist, dass ich "Friends"-Fan bin 😄

Montag, 27. März 2017

Keksmond twittert!

Hallo ihr Lieben,
hier nur eine kleine Info: Ab sofort habe ich einen Twitter-Account! 🎈🎈 Dort bleibt ihr immer auf dem Laufenden, wenn es hier etwas neues gibt, und ich freue mich auf den Austausch mit euch!
Ihr findet mich hier! 😉
Liebste Grüße und zwitschert schön!

Sonntag, 26. März 2017

Für Darts-Fans: Ein Buch von Elmar Paulke

Heute habe ich mal einen Tipp aus dem Bücherregal meines Freunds:
"Game on!: Die verrückte Welt des Darts" von Elmar Paulke, der als Sportkommentator bekannt ist. Ich durfte live erleben, wie beliebt er bei den Fans des Darts ist.
Er meinte, dass das Buch wunderbare Einblicke hinter die Kulissen eröffnet, aber auch viele Anekdoten erzählt. Für jeden Fan also ein super Tipp!
Die Stimmung beim Darts ist jedenfalls klasse und deshalb denke ich, dass es sehr spannend ist, einiges aus dem Nähkästchen zu erfahren.

Samstag, 18. März 2017

Rezension: "Jonah" von Laura Newman

Ich bin noch ganz mitgenommen vom Ende des Buches...

Zum Inhalt sei erstmal zu sagen: Emily will ihren Sommer lesend und allein auf dem Land verbringen, ihre Großmutter ist nur am Tage bei ihr und sie möchte die Ruhe genießen. Doch direkt am ersten Tag macht ihr der Nachbarsjunge Jonah einen Strich durch die Rechnung.

Klingt erstmal nach typischer Liebesgeschichte: Junge trifft Mädchen. Wie ich bereits in einem früheren Blogartikel erwähnt hatte, tat ich mich zu Beginn des Buches auch ziemlich schwer, aber das war einzig und allein der fehlenden Zeit zuzuschreiben. Als die Geschichte erstmal ins Rollen gekommen war, musste ich mir einfach krampfhaft Zeit für dieses Buch nehmen, um es endlich durchlesen zu können. Ich wollte immer noch mehr wissen. Zwar war natürlich etwas absehbar, worauf das ganze Hinauslaufen wird, aber die Hoffnung, dass meine Vermutungen falsch sind, haben die Spannung aufrecht erhalten und ich brauche auch nicht immer etwas Unvorhergesehenes, oftmals - wie hier auch - reicht es, wenn man die Charaktere ins Herz schließt und man bei ihnen bleiben möchte. Ich wollte so sehr bei Jonah bleiben... und dann war das Buch vorbei. Das Ende war konsequent, aber ich war trotzdem traurig, bin immer noch völlig im Regen stehen gelassen damit. Es ist nämlich nicht einfach eine typische Liebesgeschichte, wie man von der Inhaltsangabe her vermuten könnte. Es ist so viel mehr; Realität mit einem Hauch mehr von Thriller und Fantasy. Eine so berührende Geschichte. Ein so berührendes Ende. Dieser Jonah, der bleibt im Gedächtnis.
Meckern auf hohem Niveau: Ich hatte die BoD Taschenbuch-Ausgabe und die Zeilen waren mir viel zu eng gedruckt und die doch öfter auftretenden Rechtschreibfehler haben mich zwischendurch stocken lassen beim Lesen. Aber egal, alle Formalien über Bord werfen: Jonah ist so viel mehr Geschichte als es scheint und wer rätselhafte wie auch berührende Geschichten mag, der wird bestimmt keinen Fehlgriff landen. Mir hat das Buch jedenfalls ziemlich gut gefallen!

Montag, 13. März 2017

The Addams Family (Musical)

Wednesday, die Tochter der Addams, ist erwachsen geworden und möchte Lucas heiraten. Ihre beider Eltern wissen davon noch nichts, deshalb soll es ihnen bei einem gemeinsamen Dinner erzählt werden. Wednesday bittet ihren Vater um Hilfe, der jedoch normalerweise nie ein Geheimnis vor seiner Frau Morticia hat. Auch Onkel Fester, Bruder Pugsley, die Oma und der Butler sind mit von der Partie.

Das Musical dauerte mit Pause fast 3 Stunden. Beinah etwas lang für meinen Geschmack. Es gab einige Szenen / Songs, die die Handlung nicht wirklich voran brachten. Wie gut die Figuren getroffen wurden, kann ich selber nicht beurteilen, da ich weder den Film noch die Serie gesehen habe, habe mir aber sagen lassen, dass die Charaktere gut getroffen seien.
Die Musik war poppig und eingänglich, wurde live von einer Band gespielt. Der Gesang war gut verständlich, wie es bei einem Musical sein sollte.
Das einzige, was mir einfach nicht klar werden wollte, war die Addams Family selbst: Warum sind sie so makaber? Das wurde leider nicht erläutert... aber hätte ich eine Vorbildung in die Richtung gehabt, hätte ich dies sicherlich gewusst; ein Blick in den Wikipedia-Artikel hätte schon geholfen ;)
Wer also Fan von dieser Familie ist, der kommt auf jeden Fall auf seine Kosten, und alle anderen werden einfach gut unterhalten! Ganz nach dem Mott: "Verrückter sein als du".

Mittwoch, 8. März 2017

Wie die Zeit ein Buch verschlechtert

Wie gut dir ein Buch gefällt, ist nicht immer nur abhängig davon, wie gut oder wie schlecht es tatsächlich ist. Viel hat auch damit zu tun, was die äußeren Umstände hergeben.

Ein kleines Beispiel: Ich lese gerade "Jonah" von Laura Newman. Leider hatte ich in den letzten vier Wochen nur wenig Zeit, um mich ganz dem Buch zu widmen, sodass ich in dieser Zeit nur ca. 60 Seiten gelesen habe. Es zog sich so sehr, es passierte nichts, was sich für mich lohnte, dranzubleiben. Und doch: Nun da das Buch auf die Seite 100 zugeht, bekommt die Geschichte Fahrt. Ich könnte schwören, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen wäre, dass das Buch "schlecht" sein könnte, hätte ich diese 60 Seiten an einem Abend gelesen.

Warum ist das so? Dadurch, dass ich nur wenig Zeit hatte, habe ich die zur Verfügung stehende Zeit lieber anderen Sachen gewidmet als dem Buch, da es mich noch nicht gepackt hatte. Aber durch diese Streckung über vier Wochen, kam geradezu Langeweile auf. Die wenigen Seiten, die ich alle paar Tage las, zogen die Geschichte künstlich in die Länge wie Kaugummi.

Es tut mir so leid! Das Buch hat es wirklich nicht verdient, so gedehnt zu werden. Was also tun? Nicht zu schnell aufgeben. Wenn man gerade nicht viel Zeit hat, um zu lesen und sich ganz dem Buch hinzugeben, das man vor sich hat, dann sollte man dem Buch trotzdem noch eine Chance geben. Oftmals relativiert sich der erste Eindruck, wenn man weiterliest.
Hätte man nämlich die ersten 50-100 Seiten "in einem Rutsch" gelesen, dann wäre einem die Handlung vermutlich gar nicht so zäh vorgekommen.

Es liegt also nicht immer alles am objektiven Eindruck, sondern es können auch subjektive / persönliche Umstände ihren Teil dazu tun. Jede Geschichte verdient auf jeden Fall eine faire Chance!

--- Ist es dir auch schon einmal so gegangen? Was hast du dagegen getan? ---