Sonntag, 29. Januar 2017

Reihenvorstellung: "Selection" (Band I bis III) von Kiera Cass

--- Wer lieber hört, statt zu lesen, der kann meine Reihenvorstellung auch im Podcast hören!  ---

Soeben habe ich den dritten Band der "Selection"-Reihe "Der Erwählte" zu Ende gelesen. Und ich bin hin und hergerissen!

Es geht um America, die zum Casting zur Wahl der Gemahlin des Prinzen von Illéa ausgewählt wird. Eigentlich will sie nicht dort sein und eigentlich hängt sie auch noch ihrer ersten Liebe Aspen nach. 
Ich habe von Beginn an gefunden, dass so manche Zuneigung Americas irgendwie auf Oberflächlichkeiten beruhte... und so manch eine Aktion hat mich auch ziemlich genervt; nicht weil ich die Aktion falsch fand, sondern weil sie sich immer wieder selbst Steine in den Weg gelegt hat und zwischen Maxon und America so viele Missverständnisse herschten, dabei hätten sie nur mal RICHTIG miteinander reden müssen, himmelhergott!
Aber: Ich habe so sehr mit America mitgefiebert und fand sie trotzdem so sympathisch!
Der Schreibstil von Kiera Cass war flüssig und leicht, sodass einem die Seiten nur so durch die Hände flossen. Die Bücher machen einfach süchtig, auch wenn man es als eine Variation der Fernsehsendung "Der Bachelor" halten kann. Man will einfach wissen, wie es weiter geht und kann die Bücher nicht weglegen.
Auch den Covern gegenüber war ich skeptisch. Am Anfang gefielen sie mir überhaupt nicht, aber je öfter und je länger ich sie betrachtete, desto besser gefielen mir die Kleider darauf. Vielleicht ist es gerade der zweite Blick, der mir diese Geschichte so nah gebracht hat.
Der dritte Band hat mir nach dem ersten am besten gefallen, da die Geschichte sehr viel Fahrt aufgenommen hat und sich nicht mehr so vorsichtig entwickelte. Und auch America hatte sich enorm weiter entwickelt, was sie auch nochmal so viel sympathischer gemacht hat, als sie einem sowieso schon war.
Manchmal spielte zwar der Zufall übel mit, was grundsätzlich nicht so zuträglich für das Lesevergnügen ist, aber da es auf viele Einflüsse von außen ankam, war es trotzdem passend. Oftmals waren die Handlungsstränge aber super vorgeebnet und miteinander verknüpft, was bei mir immer einen kurzen "Genialitätsmoment" aufblitzen lässt. Ich mag es, wenn sich alles ineinander fügt.

Kurzum: Die Geschichte kann wirklich oberflächlich wirken, aber durch die Entwicklung von America, legt sie dies auch allmählich ab. Und auf den zweiten Blick ist die Geschichte einfach nur schön und eine angenehme und entspannende Leseempfehlung, die man nicht mehr aus der Hand legen kann, weil sie einen immer weiter mitreißt und (positiv) "aufregt".

Kommentare:

  1. Hallo!

    Ich war von Selection auch erst einmal positiv überrascht. Gerade durch die Rebellen wird es tiefgründig und geht eben nicht nur um die Brautschau. Das Ende vom dritten Band hat mich dann doch enttäuscht. Es wirkte alles irgendwie überstürzt. Zu viele "praktische" Zufälle machten die Auflösung dann doch etwas plump.

    Alles Liebe
    Kani

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    1. Ja, das Ende war etwas hektisch und beinah wirkte es ein wenig "zweite Wahl", auch wenn es nicht so gewollt war. Natürlich sollte Maxon merken, wie sehr er sie liebt, als er sie schützen will, aber gewollt wirkt es schon, da kann ich dir nur zustimmen.
      Vor allem hätte der "Aspen-Joker" auch schon vorher klicken können...

      Liebe Grüße, Katharina

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