Sonntag, 20. August 2017

SuB den Sommer - mein Fazit!

Nun ist die SuB den Sommer Aktion auch schon wieder vorbei! Die Zeit ist ganz schön schnell vergangen! Ein bisschen habe ich es auch tatsächlich geschafft zu lesen. Hier zur Erinnerung nochmal alle Aufgaben, zusammen mit meinen "Antworten":

  1. Lies das Buch, was am längsten auf deinem Sub liegt. ❌
  2. Lies das dickste Buch auf deinem Sub. ❌
  3. Beende oder beginne endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem Sub schlummert. ✔
    "Selection Band V - Die Krone" von Kiera Cass
  4. Lies ein Buch von einem Debüt-Autor. ❌
  5. Lass die anderen Teilnehmer (z.B. durch eine Twitterumfrage) entscheiden, was du liest. ❌
  6. Lies das eine Buch aus einem anderen Genre auf deinem Sub. ✔
    "Kein Platz für Idioten" von Felix Mitterer
  7. Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin. ✔
    "Begin Again" von Mona Kasten
  8. Lies ein Buch mit einem männlichen Protagonisten. ✔
    "Griechischer Abschied" von Stella Bettermann
  9. Lies ein Buch, das du auch rezensierst! (Optional auch eine Mystery-Review) ❌
  10. Lies ein typisches Sommerbuch. ❌
  11. Lies ein Buch mit Sommerfarben auf dem Cover. ❌
  12. Lies ein Buch, das nicht 2017 erschienen ist. ✔
    "Selection Band IV - Die Kronprinzessin" von Kiera Cass
  13. Lies ein Buch, das in einem anderen Land spielt. ❌
  14. Lies ein Buch, was du eine Empfehlung hin gekauft hast. ❌
  15. Halte das Buchkaufverbot ein! ✔
    EINGEHALTEN 😊
Es sind tatsächlich 6 erfüllte Aufgaben! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet! Natürlich hätte ich gern mehr gelesen, aber die Bücher wollte mir nicht mehr von meiner Freizeit abspenstig machen.

Direkt am Anfang - wie ich ja schon berichtet hatte - hat mich "Begin Again" ungefähr zur Hälfte der Geschichte total in die Unlust getrieben. Kaum hatte ich dann beschlossen, mich nicht mehr zu zwingen, lief es direkt besser.

"Griechischer Abschied" lief schon viel besser, dazu kannst du hier auch nochmal eine Rezension lesen. Es war sehr kurzweilig, aber kein nervenaufreibender Krimi.

"Selection" habe ich dann wieder verschlungen. Man kann darüber sagen, was man will, aber die Seiten fliegen einfach nur durch die Hände und schwupps ist man fast durch! So einen Motivationsschub kann ich momentan einfach nur gut gebrauchen; denn alles, was ich für die Uni lese, ist leider nicht so leicht verdaulich.

"Kein Platz für Idioten" ist ein Dramatisches Stück. Leider war es nicht ganz einfach zu lesen, da es in Mundart geschrieben war, aber man konnte es trotzdem verstehen und aufgrund der geringen Seitenanzahl war ich damit auch zwischendurch ziemlich schnell damit fertig. Es geht um ein Dorf, das sich für einen behinderten Bauernjungen schämt, welcher dadurch in der Gesellschaft ausgeschlossen ist.

Darf ich das mal sagen? Ich bin wirklich stolz auf mich! Die Challenge ist viel besser gelaufen als ich es erwartet hatte und da darf man sich doch auch gerne mal auf die Schulter klopfen.

--- Wie ist es bei dir gelaufen? Was hast du so in letzter Zeit gelesen? ---

Mittwoch, 16. August 2017

Die Buchformate und ich

Welches Buchformat bevorzugst du? Gebunden, broschiert, Taschenbuch?

So oft stehe ich im Buchladen und stehe vor der Wahl: Gebundenes Buch oder Taschenbuch?
Wenn beide das selbe Cover haben, wird es noch schwerer, denn dann ist ja keine Entscheidung nach der Optik möglich. Der Preis spricht immer für das Taschenbuch. Die Vereinfachung der Mitnahme ist ein weiteres Pro-Argument auf Seiten des Taschenbuchs. Hat da das gebundene Buch überhaupt noch einen Vorteil?

Es ist die Liebe zum Buch, die uns gebundene Bücher kaufen lässt. Die Buchindustrie weiß das. Vielversprechende Titel werden zuerst als gebundenes Buch auf den Markt geworfen, um später noch einmal Geld mit dem Taschenbuch zu machen. Verlage sind Wirtschaftsunternehmen und vielleicht würde ich es auch so machen. Gut ist jedenfalls, dass es sie überhaupt noch gibt: Die gebundenen Bücher. Mit Lesebändchen, in Leinen gebunden, dann sind doch richtige Schmankerl. Oftmals gibt es zwar "nur" bedruckte Einbände, teils auch ohne Schutzumschlag, aber das gebundene Buch hat für mich noch mehr Qualitäten als nur Liebhaberei:

Für mich als Buchfanatiker - du kennst das sicherlich? - ist es wichtig, dass die Bücher auch nach dem Lesen noch schön aussehen. Bei Eselsohren oder ähnlichem könnte ich wirklich fast weinen.
Nicht falsch verstehen: Eigentlich finde ich es auch schön, wenn die Bücher gebraucht aussehen und man ihnen ansieht, dass sie eine Geschichte hatten, aber ich selbst tue ihnen dieses nur ungern selbst an. Lieber würde ich mir ein solches Buch auf dem Flohmarkt kaufen.
Es ist also sehr schwer Taschenbücher umstandslos lesen zu können, ohne Leserillen in den Buchrücken zu knicken oder den Buchrücken schief zu lesen. (Das Schieflesen kann zwar auch bei Hardcovern passieren, aber sie sind deutlich weniger anfällig.)
Es entspannt mich also ungemein, wenn ich das Buch aufklappen und lesen kann, ohne nur in die Seite hineinschielen zu können, um Leserillen und ähnliches zu vermeiden.

Leider weiß man vorher meist nicht, wie gut das Buch ist und ob sich eine Investition in ein Hardcover lohnt, also entscheide ich meistens aus dem Bauch heraus.

Wenn es eine Broschierte und eine Taschenbuch-Ausgabe gibt, dann würde ich wohl die Taschenbuch-Ausgabe meist wegen des günstigeren Preises vorziehen, da sich für mich hier wenig Unterschiede bezüglich des Lesekomforts ergeben. Im Gegenteil: Das Taschenbuch ist meist noch kleiner und damit handlicher.

Jedes Format hat also seine Daseinsberechtigung, aber ich unterliege tatsächlich gern dem Charme von klassisch gebundenen Bücher, die mich magisch anziehen. Oftmals ist es dann eine Pest oder Cholera Entscheidung für welches Format ich mich entscheide.

--- Wie geht es dir dabei? Kennst du die "Leiden", von denen ich erzählt habe? Oder hältst du alles nur für Gejammer? ---

Montag, 14. August 2017

Rezension: "Griechischer Abschied" von Stella Bettermann

Stella Bettermann schickt ihren Kommissar Nick Zakos von München auf eine verschlafene, griechische Insel in der Nähe von Rhodos, um einen Mord aufzuklären. Er entdeckt seine griechische Seite und verwickelt sich ein mit seinen eigenen Problemen.

Leider muss ich sagen, dass ich die Auflösung ein bisschen im Gefühl hatte. Natürlich werde ich diese jetzt nicht spoilern! Nur so viel: Es gab immer wieder Momente, in denen ich dachte "Okay, jetzt ist es offensichtlich, dann stimmt mein Gefühl doch nicht", aber da war das Gefühl auf jeden Fall. Das fand ich aber eigentlich gar nicht so negativ, da die Autorin mehrere Möglichkeiten sinnvoll erscheinen ließ. Am Ende war es für mich dann einfach ein "Ha!"-Moment. Da hab ich mir einfach mal stolz auf die Schulter geklopft.

Der Schreibstil ist mir mit keiner Besonderheit aufgefallen, was aber auch heißt, dass mir nichts Negatives aufgefallen ist. Stella Bettermann hat schnörkellos erzählt, was zum Protagonisten Zakos gepasst hat. Ich habe ein gutes Bild von der Griechischen Insel vor Augen (wie ich sie mir durch die Beschreibungen vorstelle) und auch die Mentalität der Menschen konnte ich gut empfinden. Allerdings vermag ich nicht zu beurteilen, ob die Beschreibungen authentisch waren, da ich noch nie in Griechenland war und auch keinen Griechen besser kenne.

Ich wurde also gut unterhalten, aber richtig vom Hocker gerissen leider auch nicht. Nick Zakos war zwar ein ganz cooler Kommissar, aber eigentlich hat er nicht viel getan und es hat ihm für meinen Geschmack ein bisschen der Glanz gefehlt. Der allerletzte Funke ist leider nicht übergesprungen.

Die Hilfspolizisten auf der Insel hatten für mich leider gar kein richtiges Gesicht, sie blieben beide unscheinbar, egal wie viel sie mehr oder weniger zur Handlung beitrugen. Keine Nebenperson stach mir richtig ins Auge.

Insgesamt würde ich den Krimi weiterempfehlen für Leute, die lieber einen Krimi mit ruhiger Handlung lesen. Viel Action darf man nicht erwarten, die ich persönlich aber auch nicht vermisst habe. Ein Highlight-Krimi war es für mich aber nicht.

Bewertung: 💝💝💝

Samstag, 22. Juli 2017

Sub den Sommer - oder: Rein in die Leseflaute!

Ich war so motiviert! Ich hatte richtig Bock mit euch allen zu Sub-ben (gibt's das Wort? Wahrscheinlich nicht 😃), aber dann kam mir eine ordentliche Leseflaute in den Weg.
Es hat so gut begonnen mit der Lesenacht. Zu Beginn habe ich zwei Dramen gelesen und wollte mein aktuelles Buch "Begin Again" von Mona Kasten auslesen... Aber der Plan ist überhaupt nicht aufgegangen. Ich hab mich ungefähr zur Hälfte des Buches in eine ausgewachsene Leseflaute manövriert.
Normalerweise kommt ab der Hälfte der Knackpunkt, wo man die Bücher nicht mehr weglegen kann, zumindest geht es mir meistens so. Allerdings war es hier anders. Der Anfang hat mich richtig mitgezogen und jetzt... ist die Luft total verpufft, leider. Dabei ist es überhaupt nicht schlecht!
Aufgrund eines Tipps von Tabi habe ich dann einfach ein neues Buch angefangen: "Griechischer Abschied" von Stella Bettermann. (Danke nochmal dafür!) Aber richtig rund läuft es immer noch nicht...

Woran liegt das? Ich hab mir wieder zu viel vorgenommen: Lernen, Lesen und Schreiben sind einfach zu viel für mein Gemüt. Manchmal muss ich auch einfach überhaupt gar nichts tun.
Leider frustriert es mich zusätzlich, wenn ich nicht schaffe, was ich mir vornehme... ich wollte doch so gerne bei Sub-den-Sommer mitmachen!

Ich werde mir wohl jetzt keinen Druck mehr machen, entweder ich reiße noch was oder eben nicht. Ich muss mal mehr auf meinen Bauch hören und darf das Lesen nicht zum Pflichttermin machen 😉

--- Wie ergeht es dir bisher? Kennst du das auch mit der Leseflaute, vor allem wenn du es dir so fest vorgenommen hast? Was tust du dann dagegen? ---

Donnerstag, 20. Juli 2017

Montagsfrage: Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Viele von euch schreien bestimmt sofort: BUCH BUCH BUCH! Aber je länger ich darüber nachdenke, desto unklarer fällt meine Antwort aus.

 

 Manchmal finde ich es nämlich gar nicht so schlecht, zuerst den Film zu sehen. Ein Beispiel: Ich fand Harry Potter früher blöd, weil ich es als Mainstream abgestempelt hatte. Den ersten und zweiten Kinofilm habe ich zwar geguckt, aber ich war noch nicht so in der Magie drin. Harry Potter war dann erst mal gegessen für mich. Als ich dann aber den 4. Teil im Fernsehen sah, war mir klar, dass ich unbedingt wissen musste, wie J.K. Rowling das beschrieben hat. Natürlich fing ich vorne an und war sofort in den Bann gezogen!! Ich bin so unendlich froh, dass mir der 4. Film zu den Büchern geführt hat! Man hatte einfach einen Ansporn, der außerhalb der Geschichte lag.
Ähnlich ging es mir mit den Tributen von Panem. Von den Büchern hatte ich gar nichts gehört, da ich damals nicht so up-to-date war und als ich den Film gesehen hatte, war klar, dass ich das lesen MUSSTE! Dadurch hab ich auch meine Liebe zum Lesen wiederentdeckt!

In anderen Fällen wie zum Beispiel "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei" reicht es mir auch, einfach den Film zu schauen, da es ja so viele Bücher gibt, die gelesen werden wollen.

Außerdem muss man bedenken, dass sooo viele Filme auf einer Romanvorlage basieren, die KANN man gar nicht alle vorher lesen... (leider)

Oft habe ich trotzdem den Anspruch, wenn eine lang ersehnte Buchverfilmung in die Kinos kommt, dass ich das Buch vorher gelesen haben möchte. Denn das Buch ist meistens einfach besser!!

--- Welche Bücher würdest du dir mit auf Reisen nehmen? --- Dieser Artikel ist die Antwort auf die von Buchfresserchen gestellte Montagsfrage. Mach doch gerne auch mit und setze deinen Artikel auf die Liste oder schreibe Buchfresserchen deine Antwort in die Kommentare :) ---